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Schallpegelkalibrator
Schallpegelkalibrator mit quarzgesteuertem Oszillator zur Überprüfung der Genauigkeit bei Schallpegelmessgeräten nach IEC 942 Klasse 2. Bei Messungen unter rauhen Bedingungen, in großen Höhen oder bei besonders hohen Anforderungen an die Messergebnisse, sollten Schallpegelmessgeräte vor und nach der Messung mit einem Schallpegelkalibrator überprüft werden. Nach Wechsel des Mikrofons oder nach längerer Nichtbenutzung eines Schallpegelmessgerätes ist eine Überprüfung der Genauigkeit ebenso empfehlenswert. In Verbindung mit unserem PC-Meßsystem WinAudioMLS können Sie mit einem Schallpegelkalibrator absolute Schallpegel messen. Der Schallpegelkalibrator ist baugleich mit dem Gerät "Voltcraft 326" oder "Testo 815/816". Der Originalhersteller ist jedoch "Center". Der Schallpegelkalibrator wird von anderen Anbietern lediglich unter eigenem Namen angeboten. Wir importieren diesen Schallpegelkalibrator direkt und können daher die günstigen Konditionen an Sie weitergeben. Dabei liefern wir diesen Schallpegelkalibrator aus Deutschland und natürlich auch zu deutschen Servicebedingungen. Technische Daten:
Für das weit verbreitete Messmikrofon Beyerdynamik MM1 mit einem Durchmesser von 9,5mm bieten wir einen einfachen Gummiadapter an. Dieser Adapter ist für den gelegentlichen Einsatz gedacht. Für den regelmäßigen Einsatz bieten einen Adapter aus Aluminium an. Die erzielbare Genauigkeit ist bei beiden Adaptern gleich. Der Unterschied ist die mechanische Stabilität.
Preis
Sie finden diese Artikel in unserem Webshop HintergrundinformationenEin Schallpegelkalibrator erzeugt ein Schallpegel mit genau definiertem Pegel. Stark vereinfacht kann man sich ein solches Gerät als Lautsprecher mit angeschlossener Druckkammer vorstellen. Eine elektronische Schaltung erzeugt ein sinusförmiges Signal (meist 1kHz). Dieses Signal steuert einen Lautsprecher an, der in einer kleinen Druckkammer einen definierten Schalldruck erzeugt. Der Schalldruck hängt von der Größe der Kammer, der Temperatur und dem statischen Luftdruck ab. Da das Kammervolumen recht klein ist, führen bereits kleinen Volumenänderungen zu großen Änderungen des Schallpegels. Viele Meßmikrofone haben leicht unterschiedliche Bauformen. Diese Unterschiede können bereits einen deutlichen Einfluss auf den Schallpegel haben. Daher raten wir von Geräten ohne aktive Regelung ab. Der oben beschriebene Schallpegelkalibrator verfügt über ein eingebautes Mikrofon, mit der der Schallpegel in der Druckkammer gemessen wird und so der Schallpegel konstant gehalten wird. Dieses Regelverhalten kann man leicht überprüfen, indem man das Meßmikrofon ein Stück aus der Druckkammer herauszieht. Die Druckkammer sollte dabei natürlich noch abgedichtet sein. Man kann jetzt beobachten wie der Schallpegel kurz abfällt und innerhalb von ca. 500ms seinen Referenzwert wieder erreicht. Um den Pegel auch unter unterschiedlichen Umweltbedingungen konstant zu halten, verfügen
manche Geräte vielfach über Sensoren für den statischen Luftdruck und
Temperatur. Dies sind insbesondere Schallpegelkalibratoren der Klasse 0 und 1,
die vielfach auch einen Mikroprozessor eingebaut haben. Typischweise wird ein Schallpegel von 94dB verwendet. Weit
verbreitet sind auch 114dB. Die Frequenz von 1000Hz bei einem Schallpegelkalibrator hat den
Vorteil, dass das Bewertungsfilter (A,B,C,D) bei einem Meßsystem keinen
Einfluss auf die Kalibrierung dieses Meßsystems hat, da alle Bewertungsfilter
bei 1000Hz ein Übertragungsfaktor von 1.0 =0dB haben. Bei anderen Referenzfrequenzen
muss das Bewertungsfilter erntsprechend berücksichtigt werden. Die Messmikrofone werden in die Schallpegelkalibratoren eingesteckt. Dafür haben die Kalibratoren Öffnungen von meist 1 Zoll. Mit Adaptern können auch ½-Zoll oder ¼-Zoll angesteckt werden.
Mit einem Schallpegelmesser können Sie den
Druckübertragungsfaktors von Mikrofonen messen. Hierfür wird an den Ausgang
des Mikrofons ein Millivoltmeter angeschlossen. Die angezeigte Spannung
dividiert durch den Schalldruck (94 dB bezogen auf 2.10-5 Pa entsprechen einem
Schalldruck von 1 Pa) ergibt den Druckübertragungsfaktor des Mikrofons bei
f=1000 Hz. Typische Meßmikrofone haben ein Übertragungsfaktor von 1-100mV/Pa.
Wichtige HinweiseFühren Sie das Mikrofon grundsätzlich langsam in den Schallpegelkalibrator ein, da eine zu schnelle Bewegung zu hohen Druckschwankungen führt, die eventuell die Membran des Schallpegelkalibrator oder des Mikrofons beschädigen kann. Für eine präzise Kalibrierung ist eine ruhige Umgebung notwendig, da äußerlicher Schall die Kalibrierung beeinflussen kann. Ist der Umgebungslärm nicht zu vermeiden sollte zumindest ein höherer Referenzpegel z.B. 114dB verwendet werden, um so genug Abstand zum Umgebungslärm zu haben. Bei Messungen in größerer Höhe sollte durch den geringeren Luftdruck die beiliegende Korrekturtabelle verwendet werden. Die Abweichung zwischen einer Höhe über dem Meeresspiegel von 0m (Luftdruck 1013hPa) und 3000m (702hPa) beträgt 0,5dB. |
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